Autor im Gespräch: Niklaus Meienberg

Diese Geschichte steht nur Abonnenten zur VerfügungLock icon

Das Gespräch mit Niklaus Meienberg wurde wenige Monate vor seinem Tod 1993 geführt, aber erst fünf Jahre später in der Weltwoche publiziert. Hier eine gekürzte Fassung.

Niklaus Meienberg

Catherine Boos, Eva Geel: Im Gegensatz zu vielen Historikern schreibst du lebendig, farbig. Du lässt Zeitzeugen reden, entlockst ihnen ihre Geschichte. Wie gehst du vor? 

Niklaus Meienberg: Ich mache die Interviews meist ohne Tonband, denn das Tonband verfälscht bereits die Authentizität. Ich schreibe auch keine Notizen. Wenn du etwas aufschreibst, hast du nicht die gleiche Beziehung, wie wenn du mit einem am Wirts­haustisch sitzt und einfach zuhörst und erst nachher alles möglichst genau notierst. Je grösser das Instrumentarium, desto unauthentischer. 

Als Abonnent steigen Sie bei Reportagen wegbereitend ein und können diesen und alle weiteren Artikel hier auf der Website lesen. Ausserdem ermöglichen Sie ganz direkt, dass unsere Autorinnen und Autoren, abseits der ausgetretenen Pfade spannende Geschichten aufspüren können.

Mehr aus dieser Reihe