Reportagen-Reisen

Gehen Sie mit unseren Reportern auf Reisen! Auf den Spuren der Mafia in Neapel, eine erlesene Stadtreise nach Paris oder eine Woche an der Meerenge von Gibraltar – auf diesen Reisen gewähren Reportagen-Autoren einzigartige Einblicke, die Reisenden sonst verwehrt bleiben.

Tanger Gibraltar: Sieben Tage an der Meerenge

mit Daniel Puntas Bernet
Sonntag, 16. April bis Samstag, 22. April 2017

Südspanien, die Strasse von Gibraltar und Nordafrika bilden eine weltweit einzigartige Schnittstelle zwischen zwei Kontinenten: Wo einst Muslime nach Andalusien übersetzten, um ihr Reich auszudehnen, drängen heute Migranten aus dem Maghreb und anderen Regionen Afrikas nach Spanien, das unter hoher Arbeitslosigkeit leidet – gleichzeitig fahren Spanier nach Marokko, um in den neuen Renault-Werken bei Tanger zu arbeiten. Die Meerenge um Gibraltar ist ein spannender Kulturraum, in dem die unterschiedlichsten Facetten der globalisierten Welt auf kleinstem Raum sichtbar sind.

Der Zugang von Daniel Puntas Bernet, Chefredaktor Reportagen, zur Meerenge ist familiär bedingt: Seine Ehefrau Rocío, Redakteurin von Reportagen, stammt aus Tarifa. Zusammen bereisen sie die Region auf den beiden Kontinenten regelmässig.

In Reportagen #16 erschien 2014 «Selektion am Zaun», das Ergebnis seiner Recherche zu den damaligen Vorkommnissen des Massenansturms auf den Zaun, der auf marokkanischem Boden Europa von Afrika trennt. Die Background-Reporter-Reise mit Daniel Puntas Bernet garantiert einzigartige Einblicke in eine faszinierende Region.

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Neapel: Sieben Tage im Land der Clans

mit Sandro Mattioli
Sonntag, 23. April bis Samstag, 29. April 2017

In Neapel wurde die Pizza Margherita erfunden, die Region lieferte Gemüse und Getreide fürs ganze Land, hier endete die erste Eisenbahnlinie Italiens: Neapel war einst das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Süditaliens. Mit dem Erstarken der neapolitanischen Mafia verblasste der Glanz. Rund um den Vesuv blüht das organisierte Verbrechen. Die Background-Reporter-Reise ermöglicht den Blick hinter die Kulissen, die Filme wie «Der Pate» zeigen. Es ist eine Reise zu den Menschen, die sich gegen die Mafia auflehnen, und der Besuch von Ecken, in die früher kein Fremder einen Fuss gesetzt hätte.

Seit zehn Jahren befasst sich der deutsch-italienische Doppelbürger Sandro Mattioli mit der Mafia. 2011 publizierte er das Buch «Die Müllmafia – das kriminelle Netzwerk in Europa» über die skandalöse Entsorgung von Giftmüll und radioaktiven Stoffen.

Für Reportagen #11 schrieb er über Luigi Bonaventura, Boss des Clans Vrenna-Bonaventura und wichtigster Mafia-Kronzeuge, der auf seinen Prozess wartet, «Mafioso ausser Dienst». Mit Sandro Mattioli in Neapel gelingt der Eintritt in eine Kultur, die Reisenden sonst verschlossen bleibt.

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Paris: Sechs Tage in der Literaturhauptstadt

mit Michael Stührenberg
Sonntag, 30. April bis Freitag, 05. Mai 2017

Paris, die oft als literarische Stadt von Hemingway, Henry Miller und Heinrich Heine präsentierte Metropole, ist den meisten bekannt. Einen neuartigen, durchaus literarischen und zugleich zeitgenössischen Zugang bietet die Reporter-Reise nach Paris: Dabei wird jeder Tag von einem Thema bestimmt, das auf einer Reportage, einem Zeitungsartikel oder einem Buchauszug des Autors Michael Stührenberg beruht. Diese Texte werden den Reiseteilnehmern jeweils am Abend ausgehändigt, am nächsten Morgen wird‘s konkret, die Storys erhalten eine neue Dimension: eine erlesene Stadtreise!

Stührenberg stammt aus einem Dorf im Teutoburger Wald und arbeitet für den Spiegel, die Zeit und schrieb allein für Geo mehr als 100 Reportagen. In Reportagen erschien «Timbuktu muss warten» über das Pulverfass Mali (#10) und «Napoleon kehrt zurück» (Nr. 20). Michael Stührenbergs Blick auf Paris wird selbst eingefleischte Paris-Kenner überraschen.

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