12.-14.5. Erleben Erzählen. Vierter Reportagen-Workshop von ZHdK und Reportagen

VON Lucas Hugelshofer

08.04.2016

Das Magazin Reportagen sucht Texte von Nachwuchs-Schreiber/innen für die Rubrik „Unorte“*. Der Master Kulturpublizistik der Zürcher Hochschule der Künste leistet Brückenschläge zwischen Studium und Praxis, dabei steht, wie bei Rep, das erzählerisch starke nichtfiktionale Schreiben im Vordergrund. 

Im Reportagen-Workshop der ZHdK und des Magazins Reportagen vom 12. bis 14. Mai 2016 in Zürich wird in einer Gruppe von max. 12 Teilnehmenden intensiv geschrieben, gelesen, gedacht und gelernt. Als Coaches amten die Schriftstellerin Ruth Schweikert, der ZHdK-Kulturpublizistik-Verantwortliche Ruedi Widmer und – innerhalb einer ausführlichen Schlussrunde – der Reportagen-Chefredaktor Daniel Puntas Bernet. Die besten Texte erscheinen im Magazin Reportagen

Wann und wo: Donnerstag 17 - 20h, Treffpunkt Bistro Chez Toni (bei der Tramhaltestelle Toni-Areal): Begrüssung, Kurze Vorstellungsrunde, Verständigung zu den mitgebrachten Textideen Freitag 10 – 18h: Ambulatorium: Text-Erarbeitung mit intensiver Begleitung, danach Nachtessen Samstag 12 – 16h: Lesen und Kommentieren der Texte, Auswahl der Texte für das Heft 

Anmeldung: Bis 15. April an ruedi.widmer@zhdk.ch 

Bitte nebst kurzem CV einen max. 1000 Zeichen langen eigenen Text bzw. Textauszug beilegen, in dem ein Ort beschrieben wird (es kann sich genauso gut um eine Skizze wie um ein Fragment aus einem fertigen bzw. publizierten Text handeln). 

Weitere Informationen: Teilnehmende von extern bezahlen einen Unkostenbeitrag von CHF 120, ZHdK-Angehörige CHF 75 (Bezahlung in bar bei Beginn des Workshops). 

 

* In der Rubrik Unorte von Reportagen kommen Orte zur Darstellung, die man in jedem Sinn des Wortes als peripher bezeichnen würde. Es sind Orte, die vermeintlich nichts Anziehendes oder Augenfälliges besitzen, an die kein Tourist hinreisen und an denen kein Reisender lange verweilen würde, die aber in einem Text, der von der Genauigkeit der Beobachtung und der Feinheit der sprachlich-erzählerischen Umsetzung lebt, für den Leser eine Faszination entfalten.