Reportagen Live: Francesca Mannocchi (Vorpremiere Reportagen #39)

VON Lucas Hugelshofer

26.12.2017

Der verlorene Krieg gegen den Terror
 
Im Sommer 2017 verkündete die irakische Armee den Sieg über den IS, die Zerschlagung der Extremisten und die Rückeroberung von Mosul. Die italienische Kriegsreporterin Francesca Mannocchi war damals vor Ort – und ihre Einschätzung ist eine andere. Die Zerschlagung der Hydra IS wird zu vielen neuen kleinen Monstern führen. Die Ideologie des Tötens für Allah, der Kreuzzug gegen den Westen, hat sich in den Köpfen der Überlebenden eingeschrieben – und im Hass der Iraker auf den IS liegt die Saat für neue Kriege.

Moderation: Daniel Puntas Bernet

Das Gespräch findet in Englisch statt. 

Mittwoch, 31. Januar 2018, 20.00 Uhr (Türöffnung, 19.00 Uhr)
Kaufleuten Zürich
Eintritt: 25 CHF (ermässigt, AHV/IV oder Legi: 15 CHF)


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Francesca Mannocchi ist eine freie Reporterin, die mit italienischen Sendern wie RAI 3, LA7, SkyTG24 und italienischen und internationalen Zeitschriften L' Espresso, Al Jazeera, Middle East Eye und Focus - zusammenarbeitet. Sie beschäftigt sich mit Migration und Terrorismus und schrieb Reportagen aus Tunesien, Calais, dem Balkan und Libyen. Sie berichtete über den Staatsstreich in Ägypten 2013 und den Krieg in Gaza 2014. Sie erhielt den renommierten Premio Giustolisi für eine Untersuchung über den Schmuggel von Migranten und die Zustände in den libyschen Gefängnissen (Missione impossibile).