Reportagen Live in Bochum: Mc Samoa

VON Lucas Hugelshofer

15.02.2018

Traumstrände, Regenwälder, Korallenriffe – auf Reiseprospekten erscheint Amerikanisch-Samoa im Südpazifik als ein kleines Paradies. Doch die Tropeninseln haben ein schwergewichtiges Problem: Ihre Bewohner essen sich zu Tode. „Das Fett ist wie eine Welle über die Insel geschwappt, hat alle erreicht und Tausende in den Tod gerissen“, sagt Stephen McGarvey. Der 65-jährige US-Wissenschaftler wirkt wie das krasse Gegenteil der Samoaner: großgewachsen, 86 Kilogramm schwer, ein Langstreckenläufer mit breiten Schultern und sehr kurzem grauem Haar. Kann er die rund 55000 Inselbewohner retten? Die Reporterin Anne Backhaus, Jahrgang 1982, schreibt regelmäßig für den „Spiegel“ und die „Süddeutsche Zeitung“. Auf Samoa habe sie sich wie ein kleines rothaariges Alien gefühlt. Warum? Das verrät sie, wenn sie über die Hintergründe ihrer Reportage „McSamoa“ erzählt.

Moderation: Dmitrij Gawrisch

Wann: Sonntag, 25. Februar 2018, 11.00 Uhr

Wo: Schauspielhaus Bochum, Mittleres Foyer

Eintritt: 5 Euro


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Reportagen Live im Schauspielhaus Bochum, Weltgeschehen im Mittleren Foyer

Vier Reporterinnen und Reporter von Reportagen legen in Bochum einen Zwischenhalt ein, lesen ihre Texte, berichten über ihr Leben als Geschichtensucher und erzählen über Hintergründe und Hindernisse auf dem Weg zur perfekten literarischen Reportage, der Königsdisziplin des Journalismus.