ReaLit – Literaturgespräch im Schweizerhof Bern mit Xiaolu Guo

VON Lucas Hugelshofer

13.04.2018

Eine chinesische Kindheit. Die renommierte chinesische Filmemacherin und Autorin Xiaolu Guo präsentiert ihren international hochdotierten autobiografischen Roman «Es war einmal im Fernen Osten». Guo – nach 2015 zum zweiten Mal Gast im Hotel Schweizerhof – ist in diesem Frühling Gastprofessorin für Weltliteratur an der Universität Bern.

Moderation: Reportagen-Chefredaktor Daniel Puntas Bernet

Das Gespräch findet in Englisch statt. 

Freitag, 4. Mai 2018, 20.00 Uhr, Bel Etage, Hotel Schweizerhof Bern

Türöffnung: ab 19.15 Uhr mit Barbetrieb bis 20.00 Uhr
Eintritt: CHF 25 / CHF 15 Ermässigt (mit AHV/IV oder Legi)

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Xiaolu Guo, geboren 1973, ist eine chinesische Schriftstellerin und Filmemacherin. Sie nutzt verschiedene Mittel, darunter Film und das Schreiben, um über Entfremdung und Selbstwahrnehmung zu erzählen und Chinas Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einer zunehmend vernetzten Welt zu erforschen. Sie wuchs bei ihren analphabetischen Grosseltern in einem Fischerdorf in der chinesischen Küstenprovinz Zhejiang auf, dann bei ihren Eltern und ihrem Bruder in der Stadt Wenling in derselben Provinz. Ihr Vater war ein traditioneller Tuschmaler und ihre Mutter bei der roten Garde während der Kulturrevolution. 1993 zog sie nach Peking, um an der Beijing Film Academy zu studieren. Bereits in China publizierte sie ihre ersten sechs Bücher. 2002 zog sie nach London. In England studierte sie an der National Film and Television School. Sie führte bei zahlreichen preisgekrönten Filmen Regie. Ihre Bücher wurden in 28 Sprachen übersetzt. Im Jahr 2013 wurde sie als eine von Granta's Best of Young British Novelists ausgezeichnet. «Es war einmal im Fernen Osten» gewann den National Book Critics Circle Award 2017.