Reportagen Live auf der Berliner Fashion Week: Emanzipation durch Nähen

VON Lucas Hugelshofer

07.01.2020

Wichtig: Zulass zur Veranstaltung nur mit Anmeldung!

60 bis 70 Kleidungsstücke kauft jeder Deutsche durchschnittlich im Jahr, teils zu absurd niedrigen Preisen. Für viele Käufer ist Kleidung ein Wegwerfartikel. Das Geschäft boomt: In den Jahren 2000 bis 2015 hat sich die weltweite Textilproduktion verdoppelt. Bangladesch ist dabei einer der Hauptexporteure. Allein zwischen 2013 und 2016 legten die Textilausfuhren um 20 Prozent zu.

Für das südasiatische Land ist die Textilindustrie der wichtigste Wirtschaftszweig. In ihrer Reportage begleitet die Hamburger Journalistin und Autorin Daniela Schröder zwei Näherinnen zur Arbeit in die Textilfabrik. Bei ihren Recherchen erfährt sie, wie sehr der Berufsalltag das Leben der Frauen, die in Bangladesch in einem strengen Patriarchat aufwachsen, verändert. Indem die Frauen ihre Rollen neu definieren, brechen sie die verkrusteten Traditionen nach und nach auf.

Daniela Schröder liest einen Auszug aus ihrer aktuellen Reportage und diskutiert anschließend mit Anne Neumann von Inkota. Die Berliner NGO unterstützt seit bald einem halben Jahrhundert den Kampf gegen die Armut weltweit.

Moderation: Dmitrij Gawrisch
Donnerstag, 16. Januar 2020, 13 Uhr
Dauer: 1 Stunde

Neonyt, Messe für nachhaltige Mode. Veranstaltungsort: Stage.
Flughafen Tempelhof, Platz der Luftbrücke 5, 12101 Berlin

Eintritt frei. Anmeldung erforderlich. Der Zutritt zur Messe (im Normalfall nur für Fachbesucher) wird durch Reportagen organisiert. Details folgen per Mail an die Angemeldeten.


Hier anmelden


Bild: Daniela Schröder