Die Nominierten des True Story Awards 2020/21. Internationales Reportagen Festival Bern 2021

VON Lucas Hugelshofer

25.01.2021

Die Nominierten des True Story Awards 2020/21 sind bekannt. Insgesamt 39 Reportagen aus 23 verschiedenen Ländern in 12 Sprachen wurden von der Jury auserkoren. Die Texte wurden in renommierten Medien publiziert wie El País, New York Times Magazine, BBC Russia oder NRC Handelsblad, wie auch in lokalen Titeln wie der ägyptischen Online-Plattform Masrawy, der französischen Revue XXI oder dem chinesischen People Magazine. Die 39 Nominierten wurden aus 1179 Einreichungen aus 101 Ländern ausgewählt.

Die Nominierten werden zusammen mit den Jury-Vertretern an das Internationale Reportagen Festival Bern vom 19. bis 22. August 2021 nach Bern eingeladen. Dort wählt die aus vier Kontinenten stammende achtköpfige Hauptjury – unter ihnen der Franzose Patrick de Saint-Exupéry, die Chinesin Xiaolu Guo und der Amerikaner Jon Lee Anderson – die drei Siegertexte, welche an der Preisverleihung vom 20. August 2021 bekannt gegeben werden.

Die Preisverleihung ist Teil des Festivals, welches aufgrund der globalen Situation rund um Corona von anfangs Juni auf Mitte August verlegt worden ist. «Mit der Verlegung des Festivals in den Spätsommer möchten wir sicherstellen, dass möglichst alle nominierten Reporter nach Bern reisen können», sagt Daniel Puntas Bernet, Chefredaktor des Magazins Reportagen und Initiator des True Story Awards.
 
Der True Story Award ist der erste globale Journalismuspreis. Sein Ziel ist es, die Stimmen von Reportern über die Grenzen ihrer Heimatländer hinaus bekannt zu machen und damit die Vielfalt der Perspektiven in den Medien zu erhöhen. Der True Story Award wird von einer unabhängigen Stiftung vergeben und zeichnet Reporter aus, die in 12 Sprachen schreiben und sich durch die Tiefe ihrer Recherche, die handwerkliche Qualität und gesellschaftliche Relevanz auszeichnen. Die Gesamtpreissumme beträgt 177 000 Schweizer Franken. Bei der ersten Ausrichtung 2019 gewann der Russe Shura Burtin vor dem Amerikaner Mark Arax und dem Chinesen Du Qiang.

 

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