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Was uns berührt, bewegt und begeistert – eine Auswahl.

Sacha Batthyany

«Und – wie ging es weiter?» Alle Reporter und Reporterinnen kennen diese Frage. Die wenigsten können sie beantworten. Nicht, weil ihnen egal ist, was nach dem Erscheinen ihrer Geschichte geschah. Doch für das Gestern bleibt wenig Zeit in einem Beruf, in dem immer schon das Morgen drängt, die nächste Story. In «Wellen schlagen» – das Buch erscheint Anfang Dezember im Stämpfli Verlag – haben sich einige der besten deutschsprachigen Journalistinnen und Jour­nalisten die Zeit für einen kritischen Rückblick genommen. Im Folgenden lesen Sie als Vorabdruck den Beitrag von Sacha Batthyany.

Familiengeschichten sind wie Uhrwerke. Die Erzählungen über unsere Grossmütter und Grossväter und eine längt vergangene Zeit greifen ineinander, so wie die Zahnräder einer mechanischen Uhr, die sich gegenseitig bedingen und ein grosses Ganzes ergeben. Wir reichen unsere Familiengeschichten an unsere Kinder und Enkel weiter, so wie wir kostbare Uhren vererben. Was aber, wenn diese Erzählungen falsch sind? Wenn die ganze Zeit über die Zeit falsch lief und eigentlich alles anders war?

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