Blattkritik: Uli Sigg

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Der Schweizer Kunstsammler Uli Sigg kennt China wie kaum ein Westler. Deshalb wollten wir von ihm wissen, wie er die Reportage Verloren in Chongqing von Urs Mannhart einschätzt (erschienen in Reportagen #28).

Daniel Puntas Bernet

Uli Sigg, zuvor Wirtschaftsjournalist, kam eher zufällig ins Reich der Mitte als Manager für den Schweizer Lift­hersteller Schindler und war später Schweizer Botschafter in China. Nebenbei baute er die weltweit grösste private Kunstsammlung zeitgenössischer chinesischer Kunst auf. Bevor sie als Schenkung nach Hongkong geht, ist sie unter dem Titel Chinese Whispers noch bis zum 19.  Juni als Gemeinschaftsausstellung des Kunstmuseums Bern und des Zentrum Paul Klee in Bern zu sehen.

Reportagen: Was ging Ihnen bei der Lektüre von Verloren in Chongqing spontan durch den Kopf?

Uli Sigg: Ich lese selten Belletristik oder persönliche Erfahrungsberichte wie jenen von Urs Mannhart über Chongqing. Doch dieser Text hat mir gut gefallen, vor allem, weil man erkennt, dass der Autor ein sehr guter Beobachter ist und seine Reiseeindrücke äusserst sorgfältig aufgeschrieben hat – auch wenn er diese als Aussenseiter nicht immer stimmig interpretieren kann.

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