Keine Geschichte: Stephen Glass

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«Entschuldigen Sie bitte, Sir», sagt einer der Anzüge zaghaft zum pickligen Teenager.

Stephen Glass

Ian Restil, ein 15-jähriger Computerhacker, der wie eine noch jugendlichere Version von Bill Gates aussieht, hat einen Trotzanfall. «Ich will mehr Geld. Ich will einen Miata. Ich will einen Trip nach Disney World. Ich will die Erstausgabe des X-Man-Comicbuches. Ich will ein lebenslanges Abonnement vom Playboy, und wenn ihr schon dabei seid, dann schmeisst auch noch die Penthouse mit in den Topf. Zeigt mir das Geld! Zeigt mir das Geld!» 

Der Junge, der ein ausgefranstes Cal-Ripken-Jr.-T-Shirt trägt, brüllt seine Forderungen wieder und wieder in den Raum. Ihm gegenüber sitzen Geschäftsleitungsmitglieder der kalifornischen Software-Schmiede Jukt Micronics. Sie hören ihm aufmerksam zu – und versuchen feinfühlig, ihm entgegenzukommen.

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