Kibbuz der Kauze

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Im Norden Israels glaubt man an Gemüse, Esoterik und Gasschutzanlagen. Ein Reisebericht.

Sibylle Berg

Die Zwillinge aus «Shining» sind, von nicht näher bekannten Drogen begleitet, unerfreulich erwachsen geworden. Im Gleichschritt laufen die blonden, rotgesichtigen Frauen unklaren Alters von fast zwergenhaftem Wuchs mit einer Mission durch den Garten des Cafés 77. Dessen Besitzerin ist eine Australierin, die auch in einem indischen Aschram, einem besetzten Haus oder Rückführungskurs in Katmandu hervorragend mit der Umgebung verschmelzen würde. Sie betreut neben ihrer organischen Bäckerei noch rehabilitationswillige Menschen mit diversen Problemen. Neben den Zwillingen hockt ein junger Mann im Garten, dessen hektische Bewegungen die Sprache der Neurotransmitterstörung sprechen. 

Orangen hängen tief, Vögel singen entfesselt. 

Willkommen in Amirim. 

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