Was seither geschah #31 : «Italien sucht 700 Namen»

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Vor gut zwei Jahren kenterte vor Sizilien ein Schiff mit rund 700 Menschen 
an Bord. Alle starben. Das Schiff wurde geborgen, und die Gerichtsmedizi­nerin Cristina Cattaneo setzte sich für die Identifizierung der Flüchtlinge ein.

… was seither geschah

Sandro Mattioli

Es hat sich viel verändert: Die Schleuser setzen heute billige Schlauchboote ein. Organisationen wie Sea-Watch fahren mit Schiffen über das Mittelmeer, um flüchtende Menschen zu retten. Doch diese Schiffe werden oft in den Häfen blockiert. Zugleich wird die Küstenwache des gescheiterten libyschen Staates hochgerüstet, um das Ablegen von Booten mit Flüchtenden zu unterbinden.

Eines aber hat sich nicht geändert: das Sterben. Weiterhin verlieren jedes Jahr Tausende Menschen ihr Leben, nicht nur im Mittelmeer, sondern nun auch verstärkt in Nordafrikas Wüsten. Uns erreichen Berichte über Lager in Libyen, in denen Flüchtende unter miserablen Bedingungen leben und misshandelt werden.

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