Was seither geschah #33: «Während ich schlief»

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In dieser gezeichneten Reportage lieferte uns der Zeichner Christoph Fischer Einblicke in seine Traumwelt. Jetzt liegt das Buch mit dem gleichnamigen Titel vor – und vielen weiteren gezeichneten Träumen.

Christoph Fischer

Seit der Veröffentlichung meiner Träume habe ich weitere 1095 Nächte geschlafen und 8760 Stunden potenzielle Traumarbeit hinter mir. Die Träume kommen zu mir, ich bin lediglich das aufzeichnende Medium, mache also so etwas wie «Ghostwriting». Dennoch ist es harte Arbeit, im Dämmerzustand genügend Kraft aufzubringen, um zu zeichnen und zu schreiben. Bis jetzt sind auf diese Weise etwa 500 Skizzen zusammengekommen. Auch wenn das nach viel klingt, ist das über einen Zeitraum von zehn Jahren gerade mal ein einziger Traum auf sechzig Stunden Schlaf. Nicht gerade sehr ergiebig, und es erinnert vom Aufwand her eher an Goldwaschen.

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